Ein brennender LKW Reifen eines Autotransporters hat am frühen Freitag abend auf der BAB A 7 zwischen dem Horster Dreieck und der Anschlussstelle Fleestedt den Einsatz von drei Feuerwehren der Gemeinde Seevetal ausgelöst und rund 1.000 Quadratmeter Autobahnböschung in Flammen aufgehen lassen.
Um 18.29 Uhr waren die Feuerwehren Maschen und Ohlendorf sowie das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Fleestedt und der Seevetaler Einsatzleitwagen durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem LKW Brand auf die BAB A 7, Richtungsfahrbahn Hamburg kurz vor der Anschlussstelle Fleestedt alarmiert worden.
Diverse Meldungen liefen in der Leitstelle auf, so dass zuerst eine kleine Suche nach dem vermeintlich brennenden LKW durchgeführt werden musste. Schnell aber waren erste Kräfte der Feuerwehr und auch der Polizei an der Brandstelle eingetroffen, zwischen dem Horster Dreieck und dem Einlauf von der A 7 und der BAB A 250 kurz vor Fleestedt stand der betroffene LKW, ein mit vier Fahrzeugen beladener Autotransporter.
Einer der rechten Hinterreifen war in Brand geraten, die Lauffläche hatte sich von der Felge teilweise gelöst und brennende Reifenteile flogen in die angrenzende knochentrockene Autobahnböschung und entzündeten diese auf einer Gesamtlänge von rund 300 Metern.
Rasch waren die drei Feuerwehren mit vier wasserführenden Einsatzfahrzeugen an der Brandstelle eingetroffen. Glücklicherweise war der Autotransporter selbst nicht von dem Feuer betroffen, aber die Böschung brannte schon auf einer größere Fläche.
Kurz vor dem Übergreifen auf ein angrenzendes, noch nicht abgeerntetes Getreidefeld gelang es der Feuerwehr, das Feuer zu löschen. Mit vier C-Strahlrohren wurde die brennende Böschung abgelöscht, gut eine halbe Stunde nach Alarm waren alle Brandnester, die sich auf rund 1.000 Quadratmeter ausgebreitet hatten, bereits vollständig abgelöscht.
Für die Feuerwehren endete dieser Einsatz nach 45 Minuten, die weiteren Ermittlungen hat das Autobahnpolizeikommissariat Winsen übernommen. Der Hauptfahrstreifen der A 7 musste für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt werden, es kam aber zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.
Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg
Bild: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg