Startseite
Meldungen
Interschutz
Sponsoren
Mitschnitte
Newsletter
Mitarbeiter
Wir über uns
Termine
Links
Sonstiges



Unsere Partner:
Radio ZuSa
Polizeidirektion LG
LFV NDS
FF HH
LFV SH

Wir müssen unsere Arbeit komplett selbst finanzieren. Dazu haben wir Partner gefunden, die unsere Kosten/Anschaffungen zum Teil übernehmen:

20101221_132028.jpg


20130703_222424.jpg


20110407_022256.jpg


20080725_062101.jpg


Blauer Strom für Licht und Luft: mehrtägiger THW-Einsatz am Wesertunnel beendet

Nach fünf stromspendenden Tagen am Wesertunnel kehrten in der Nacht zum 05. April die 22 eingesetzten Fachhelfer von vier Elektroversorgungsgruppen des THW in ihre bis zu 200 Kilometer entfernten Ortsverbände zurück.

Seit 13 Jahren quert der Tunnel als Teilstück der Bundesstraße 437 die Weser südlich von Bremerhaven und Nordenham. Täglich passieren rund 18.000 Fahrzeuge das 1,6 Kilometer lange Nadelöhr. Bei Wartungsarbeiten in der Nacht zum 31. März wurde ein Schaden an der Mittelspannungsleitung des Bauwerks festgestellt. Da für die Reparatur der Strom im Tunnel abgeschaltet werden mußte, hieß es: Einsatz für das THW, wenn der Verkehr weiterlaufen soll. Denn ohne Strom bleibt nicht nur die sicherheitsrelevante Tunnelbeleuchtung dunkel, auch die Lüftungsanlage bliebe stumm, kein Ventilator würde sich drehen – der Tunnel müßte für den Verkehr gesperrt werden.

Eingesetzt wurden die Netzersatzanlagen (NEA) aus den Ortsverbänden Hude-Bookholzberg, Norden, Sarstedt und Lüneburg. Ihre Leistung beträgt 175 bzw. 200 kVA. Die Versorgung mit Kraftstoff für die NEA übernahm der Ortsverband Westerstede, während Helferinnen und Helfer aus Nordenham den Einsatz koordinierten. Es waren stets rund 20 THW-Kräfte an der Einsatzstelle beschäftigt.

Je zwei Anlagen speisten an den beiden Einfahrten über 360 kVA ins tunneleigene Netz – und das durchgängig im 24-Stunden-Schichtbetrieb. Für die regelmäßige Betankung der Aggregate mußte der Tunnel aus Sicherheitsgründen jedes Mal kurzzeitig gesperrt werden.

Ein erster Reparaturversuch am Freitagnachmittag mißlang, erst spät am Dienstagabend um 23:00 Uhr waren alle Störungen zumindest provisorisch beseitigt, der THW-Einsatz konnte beendet werden. Diese provisorische Reparatur soll nun halten, bis im Zuge der nächsten Wartungsarbeiten die große Lösung ansteht.


Bericht: Olaf Braasch, THW Lüneburg
Bild: THW
Homepage



zurück