Startseite
Meldungen
Interschutz
Sponsoren
Mitschnitte
Newsletter
Mitarbeiter
Wir über uns
Termine
Links
Sonstiges



Unsere Partner:
Radio ZuSa
Polizeidirektion LG
LFV NDS
FF HH
LFV SH

Wir müssen unsere Arbeit komplett selbst finanzieren. Dazu haben wir Partner gefunden, die unsere Kosten/Anschaffungen zum Teil übernehmen:

20160115_142322.jpg


20150918_064547.jpg


20100310_205310.jpg


20160115_155225.jpg


30.000. Florian ZuSa-Bericht Großfeuer zerstört Grundschule in Echem

Kurz vorweg: Dieser Bericht ist der 30.000 Bericht auf dieser Webseite seit Bestehen im Jahr 2004.


In Echem, SG Scharnebeck, brannte heute Nacht der Gebäudekomplex der Grundschule, sowie der Turn-und Sporthalle bei einem Großbrand bis auf die Grundmauern nieder. Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 24.00 Uhr meldeten sich mehrere Anwohner zeitgleich bei der Kooperativen Leitstelle Lüneburg (KLL) über den Notruf, dass der Dachstuhl an Grundschule in Echem komplett brennt. Es handelt sich bei dem Gebäude um die Außenstelle der Grundschule Hohnstorf/Elbe. Das erste eintreffende Fahrzeug bestätigte diese Meldung. Der Dachstuhl stand komplett in Flammen, die angrenzende Sporthalle, war ebenfalls schon betroffen.

Zu diesem Zeitpunkt war schon der Alarm für die Löschzüge 3 und 4 der Gemeindefeuerwehr Scharnebeck rausgegangen. Einsatzleiter und Gemeindebrandmeister Arne Westphal, ließ aufgrund der Brandausbreitung zusätzlich aus dem benachbarten Schleswig-Holstein, die Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr Lauenburg, nachalarmieren. Die weiteren eintreffenden Kräfte konnten allerdings den Gebäudekomplex nicht mehr retten. So wurde zunächst mit einem massiven Löschangriff aus mehreren Hydranten das Feuer bekämpft.

Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. In einem waren 3 „C“, 1 „B“ sowie 5 Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Im anderen wurde das Feuer mit 5 „C“, 2 „B“ und ebenfalls 5 Trupps unter Atemschutz bekämpft. Zu diesem Zeitpunkt wurden keine Einsatzkräfte mehr in das Gebäude zur Brandbekämpfung geschickt. Es stand Einsturzgefahr. Aufgrund der Größe des Einsatzes wurde Kreisbrandmeister Torsten Hensel ebenfalls alarmiert.

Ein Rettungswagen zur Eigensicherung stand ebenfalls am Einsatzbereich. Die örtliche Energieversorger, Fa. Avacon hatte zwischenzeitlich die Gas – und Wasserzufuhr abgestellt. Erst nach ca. 1 ½ Stunden konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Feuer im Bereich zwischen Haupteingang und Sporthalle ausgebrochen und hatte sich sehr schnell über den gesamtem Gebäudebereich ausgebreitet. Begünstigt wurde dies u.A. aufgrund der Tatsache, dass das Gebäude über keine Brandschutzmauern verfügte und über starken Wind, der zum Zeitpunkt des Feuers den Einsatzkräften das Leben zusätzlich erschwerte. Die Polizei kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Aussage zur Schadensursache tätigen.

Es wird in alle Richtungen ermittelt. Jedoch waren die Einsatzkräfte bereits am gestrigen Nachmittag zu einem Schuppenbrand in Echem alarmiert worden. Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 3 Mio. Euro.

Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an. Die Feuerwehren aus zwei Bundesländern waren mit rund 130 Kräften im Einsatz.


Bericht: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg
Bild: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg



zurück