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Erst Übergabe dann Einsatz - Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf: Feuerwehr Römstedt bekommt neues Löschfahrzeug


Es ist das neunte Feuerwehrfahrzeug, das Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer seit der Fusion der beiden Samtgemeinden Altes Amt Ebstorf und Bevensen übergeben durfte: das neue Löschfahrzeug (LF) 10 für die Römstedter Feuerwehr. „245.000 Euro hat die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf in den Brandschutz investiert, um die 54 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Römstedt mit einer zeitgemäßen Ausrüstung und einem modernen Fahrzeug auszustatten“, betont Kammer.

Das neue LF 10 mit einem 2400-Liter- Wasservorratstank löst das bisherige Löschgruppenfahrzeug Baujahr 1988 ab, das die Römstedter 2013 von der Bad Bevenser Feuerwehr geerbt hatte. Kammers Dank geht besonders an die Mitglieder, die 214 Stunden in die Planung des Fahrzeugs investiert haben. Im Rahmen seiner Grußworte geht der Samtgemeindebürgermeister auch auf den Brandschutzbedarfsplan ein, den die Kommune in Auftrag gegeben hat.

Bislang liegt das Zwischenergebnis vor. Demnach sind die 40 Feuerwehren der Samtgemeinde aufgefordert, sich über Kooperationen mit anderen Feuerwehren Gedanken zu machen, um den Brandschutz zu gewährleisten. „Diese Kooperationen laufen auf freiwilliger Basis“, unterstreicht Kammer.

Laut Zwischenbericht wird der Römstedter Feuerwehr empfohlen, mit den Nachbarwehren aus Drögennottorf und Masbrock-Havekost zu kooperieren. Auch Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke und der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes betonen die Notwendigkeit des Brandschutzbedarfsplans, um die Einsatzfähigkeit langfristig gewährleisten zu können.

Kurios: Noch am Abend um 22.40 Uhr müssen die Kameraden um Ortsbrandmeister Michael Lüders aufgrund des Unwetters mit ihrem neuen Fahrzeug nach Bad Bevensen ausrücken, um einen Keller, der voll Wasser gelaufen war, wieder trocken zu legen. Der Einsatz endet um 1.10 Uhr.


Bericht: Jörn Nolting, SG Bevensen-Ebstorf
Bild: SG Bevensen-Ebstorf



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