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Wohnhaus brennt in Hunden nieder – Leblose Person durch Feuerwehr geborgen

Hunden/ OT Mover, lw: Zu einem verheerenden Feuer rückten die Feuerwehren in der Samtgemeinde Elbmarsch in den frühen Morgenstunden aus. Gegen kurz nach sieben Uhr am Mittwoch des 19. April werden die Feuerwehren Hunden, Bütlingen, Oldershausen und Tespe zu einem Wohnhausbrand im Hundener Ortsteil Mover gerufen. Da noch Personen im Gebäude vermutet werden, werden durch die Rettungsleitstelle in Winsen außerdem ein Rettungswagen, sowie ein Notarzt alarmiert.
Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehren steht das Holzhaus größtenteils im Vollbrand. Parallel zur sofort eingeleiteten Brandbekämpfung versucht ein Angriffstrupp durch die Eingangstür in das Gebäude vorzudringen. Kurz bevor das Feuer durch die geöffnete Eingangstür durchzündet, können die Retter noch einen leblosen Körper hinter der Tür ertasten und aus dem Gebäude bergen. Diese wird sofort an den Rettungsdienst übergeben. Für die weibliche Person kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Durch die Holzbauweise des Gebäudes und das unzugängliche Gelände gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Teile der hölzernen Außenverkleidung werden eingerissen um zusätzliche Zugänge zu schaffen.
Zur Verstärkung werden die Feuerwehren aus Schwinde/Stove und Marschacht an die Einsatzstelle beordert. Zu Spitzenzeiten kämpfen so knapp 70 Einsatzkräfte, teils unter Atemschutz an 2 B- und 6 C-Rohren gegen die Flammen.
Immer wieder lodern Flammen auf. Das Gebäude kann nur noch von außen gelöscht werden, da ein Innenangriff für die Retter mittlerweile zu gefährlich ist. So entschließt sich die Einsatzleitung vor Ort für den Einsatz von Netzwasser. Hierbei wird eine geringe Menge Schaummittel dem Löschwasser beigemischt und sorgt so für eine Senkung der Oberflächenspannung des Wassers. Schnell zeigen sich daraufhin Löscherfolge und offenbaren das volle Ausmaß des Feuers. Das Gebäude ist vollkommen zerstört. Noch während der Löscharbeiten wird die Einsatzstelle durch die Polizei beschlagnahmt. Sie wird jetzt die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen.
Die Brandursache, die Schadenshöhe und die Identität der geborgen Frau sind noch nicht bekannt. Für die Feuerwehren endete der Einsatz nach gut dreieinhalb Stunden. Lediglich die Ortswehr Hunden verbleibt als Brandwache vor Ort um noch vorhandene Glutnester abzulöschen.


Bericht: Pressesprecher der Elbmarsch-Feuerwehren, Lutz Wreide
Bild: Lutz Wreide



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