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Großübung in Winsen

Zehn Personen waren zu retten

gi Winsen. Alarm am Donnerstagabend für die Feuerwehren Winsen, Stöckte, Hoopte und Scharmbeck. In dem ehemaligen Geschäftshaus von Gustav Meyn in der Deichstraße war ein Brand ausgebrochen. Zehn Personen werden vermisst, so die Ausgangslage der Übung, die von Winsens Ortsbrandmeister Jörg Micsek und Mike Harjes ausgearbeitet wurde. Neben der Menschrettung, die im Vordergrund stand, musste auch von der Luhe her eine Löschwasserversorgung aufgebaut werden. Die Winsener Wehr war als erstes am Einsatzort und ging sofort unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Winsens stellvertretender Ortsbrandmeister Uwe Meyn fungierte als Gesamteinsatzleiter und teilte die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte ein. Besondere Schwierigkeit für die Einsatzkräfte bei dem Objekt war, das das Gebäude im Laufe der Jahre durch Umbauten sehr verschachtelt war und die ursprünglichen Bau Pläne nicht mehr stimmten. Die Wehren gingen unter Atemschutz in das Haus vor. Nach kurzer Zeit konnten aus dem hinteren Teil des Hauses zur Luhestraße hin die ersten Personen gerettet werden. Für die Menschenrettung wurde von der Deichstraße aus die Drehleiter der Feuerwehr Winsen in Stellung gebracht. Die Hoopter Wehr nahm von der Luhestraße aus über eine Hofeinfahrt die Brandbekämpfung an der Rückseite des Gebäudes vor. Auch in dem ehemaligen Laden im Erdgeschoss konnten schnell weitere Verletzte gerettet werden und der inzwischen eingerichteten Verletztensammelstelle zugeführt werden. Die Scharmbecker Wehr bekam zusätzlich die Aufgabe die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung von der Luhe her aufzubauen. Dafür musste die Tragkraftspritze über eine Treppe bis an die Luhe getragen werden. Eine weitere Aufgabe war der Schutz der angrenzenden Häuser. Das Übungsobjekt befindest sich auf der Luhe Insel (auch Klein Korsika genannt) in der Altstadt von Winsen und die Bebauung ist hier sehr dicht, so das ein Übergreifen der Flammen verhindert werden musste. Nach gut einer halben Stunde war die Rettung der Vermissten abgeschlossen und die Wehren konnten sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Für die Einsatzabschnittsleiter wurde während des Einsatzes auch eine Lagebesprechung am Einsatzleitwagen der Winsener Wehr durchgeführt. Nach gut anderthalbstunden war die Großübung beendet. In der Nachbesprechung zeigte sich Winsens Stadtbrandmeister Helmut Kuntze sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen der vier Feuerwehren. Er betonte, das weiterhin alle 100 Feuerwehrleute die an der Übung teilgenommen haben, hochmotiviert gearbeitet hätten. Neben den Kernaufgaben, wie die Menschenrettung und Brandbekämpfung, hatten die Wehren die Aufgaben eine Verletztensammelstelle einzurichten, hierbei war besonders auf die An- und Abfahrwege der Rettungswagen zu achten, auch dies habe hervorragend geklappt, so der Stadtbrandmeister. Auch die Kommunikation mit dem Digitalfunk an Großeinsatzstellen wurde geprobt. Weitere Übungsbeobachter waren die stellvertretenden Stadtbrandmeister Uwe Ehlers, Jens-Peter Wreide und Stadtsicherheitsbeobachter Bernd Reul. Auch diese zeigten sich mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Ein Dank geht aber auch den Eigentümer des Gebäudes Ulrich Salvers, der das Haus, das demnächst abgerissen werden soll, für die Übung zur Verfügung gestellt hat. Auch zahlreiche Passanten, die am Donnerstagabend in der Stadt unterwegs waren, beobachteten mit großem Interesse die Übung. Für die Zeit der Übung war die Deichstraße zum Teil voll gesperrt.


Bericht: Burkhard Giese Stadtpressewart Winsen/Luhe
Bild: Burkhard Giese Stadtpressewart Winsen/Luhe



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