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Feuerwehr, THW und JUH üben Zusammenarbeit in Bendestorf

Zwei Fachzüge der Kreisfeuerwehrbereitschaft, das Technische Hilfswerk (THW) und die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) sahen sich jetzt bei einer Übung in Bendestorf einem anspruchsvollen Szenario gegenüber. Im Werkstattbereich eines Automobilhandels war ein Feuer ausgebrochen; vier Mechaniker wurden vermisst. Erschwerend kam hinzu, dass das Hydrantennetz wegen eines angenommenen technischen Defekts nicht zur Verfügung stand. Die örtliche Feuerwehr war bei anderen Einsätzen gebunden und forderte die Unterstützung der Kreisfeuerwehr und des THW an.
Der stellvertretende Kreisbereitschaftsführer Martin Heidtmann konnte auf den Fachzug Brandbekämpfung 3 unter Führung von Wilfried Brandes, den Fachzug Einsatzleitwagen 2 unter Leitung von Christofer Cohrs, den Ortsverband Stelle-Winsen des THW und die Johanniter-Unfall-Hilfe zurückgreifen. Der Einsatzleitwagen postierte sich auf dem Firmengelände und wickelte den Einsatzstellenfunk ab. Der Zugführer des Brandbekämpfungszuges leitete die Menschenrettung im Gebäude ein und schickte dazu mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten in das verqualmte Gebäude vor. Zeitgleich wurde eine doppelte Schlauchleitung zur etwa 800 Meter entfernten Seeve aufgebaut. An der Seeve brachte das THW eine leistungsstarke Schmutzwasserpumpe in Stellung. Hiermit sollte die Schlauchstrecke der Feuerwehr gespeist und somit die Löschwasserversorgung der Einsatzstelle sicher gestellt werden.
Am gegenüber liegenden Ufer der Seeve spielte die Übungsleitung unter Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick zudem einen Reitunfall ein, bei dem sich die Reiterin eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Die Besatzung eines Rettungswagens der JUH stellte die Versorgung der verletzten Person sicher, während das THW ein Drahtseil über die Seeve spannte, um die Person mit einer Schleifkorbtrage über das Gewässer retten zu können.
Beobachtet wurde die Übung vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Torsten Lorenzen und dem Ortsbeauftragten des THW Oliver Schildknecht. Bei der Abschlussbesprechung hoben beide die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, THW und JUH hervor. Auch Kreisbereitschaftsführer Schick unterstrich die gute Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen und lobte die professionelle Abarbeitung der Übungslage.


Bericht: Mathias Wille, KPW-V Lk. Harburg
Bild: Mathias Wille, KPW-V Lk. Harburg



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