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Sturmbedingte Einsätze in der SG Elbmarsch - Anstrengende Nacht für die Feuerwehren

Elbmarsch, lw: Das Sturmtief Herwart zog in der Nacht von Samstag auf Sonntag über Norddeutschland hinweg. Mit teils orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h fegte der Sturm auch über die Elbmarsch.
Bereits frühzeitig hatte der Landkreis Harburg in Zusammenarbeit mit der Feuerwehrführung entschieden die örtlichen Einsatzleitungen (ÖEL) durch die Feuerwehren der Gemeinden und Städte zu besetzten. In der Elbmarsch bezog der Führungsstab im Gerätehaus Tespe Stellung und koordinierte vor Ort die Einsätze.
Zahlreiche Bäume hielten dem Sturm nicht stand. Insbesondere auf der Bundestraße 404 beschäftigten umgestürzte Bäume die Feuerwehren. Hier waren gleich mehrere Bäume über die Fahrbahn gestürzt. Weitere Einsätze waren im gesamten Gebiet der Samtgemeinde Elbmarsch abzuleisten. So machte ein Baum, der zu Fallen drohte, in Avendorf den Einsatz einer Drehleiter erforderlich. Da alle Kreiseigenen Drehleitern gebunden waren, wurde kurzerhand die Drehleiter der Feuerwehr Geesthacht zum Einsatzort beordert. In Schwinde drohte ebenfalls ein Baum auf die Schützenhalle im Stover Holz zu stürzen. Der bereits gespaltene Baum hatte sich bereits in der Astgabel eines benachbarten Baum verfangen. Hier konnte die Feuerwehr die Gefahr nicht unmittelbar beseitigen und sicherte die Einsatzstelle ab, bis diese an den Eigentümer übergeben werden konnte, der nun ein privates Unternehmen mit der fachgerechten Beseitigung des Baums beauftragen wird.
In Eichholz sorgte ein entwurzelter Baum für den Einsatz der Feuerwehr Oldershausen und Rönne. Zwar fiel der Baum weder auf eine Straße, noch auf ein Gebäude. Dafür riss sein Wurzelwerk beim Umsturz eine Gasleitung im Boden mit sich. Die Folge: Gas strömt aus. Die Feuerwehr sperrt den Bereich ab. Bis zum Eintreffen des Gasversorgers der die Leitung absperrt wird ebenfalls die angrenzende Bahnlinie der OHE gesperrt werden.
Mit der Morgendämmerung kontrollieren die Retter zudem in allen Ortschaften die Haupt- und Nebenstraßen auf mögliche Gefahren durch das Sturmtief.
Insgesamt arbeiten die Feuerwehren der Elbmarsch unter der ÖEL 25 Einsätze in 12,5 Stunden ab.


Bericht: Pressesprecher der Elbmarsch-Feuerwehren, Lutz Wreide
Bild: Lutz Wreide
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