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Magische Grenze überschritten: Glinder Feuerwehr zählt bereits mehr als 300 Einsätze in diesem Jahr

Aufgrund „Herwart“ hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Glinde inzwischen ihren 300. Einsatz absolviert – so viel wie noch nie. Am heutigen Montag rückten die ehrenamtlichen Helfer bereits wieder zu vier Sturmeinsätzen aus, um Unwetterschäden zu beseitigen.

Damit sind die Glinder Feuerwehrleute dieses Jahr exakt zu 313 Einsätzen alarmiert worden. Im Vergleich zum gesamten Vorjahr ist dies schon jetzt eine erneute Steigerung um 87 Einsätze (das entspricht fast 40 Prozent).

Wie auch heute eine Anforderung der Glinder Drehleiter zur nachbarschaftlichen Hilfe nach Grande zeigt, wird die Wehr aufgrund von neuen Alarmierungsreihenfolgen im Kreis Stormarn immer häufiger auch ins benachbarte Umland geschickt. Das sekundäre Einsatzgebiet umfasst den gesamten südlichen Landkreis bis nach Ahrensburg im Norden und Köthel im Osten. Dabei spielen in der Einsatzstatistik der Feuerwehr Glinde immer mehr die dem Klimawandel geschuldeten Unwettereinsätze eine große Rolle.

Stürme und Starkregen fordern die Hilfe der Feuerwehrleute mehr und mehr. So hatte „Herwart“ in der Nacht auf den gestrigen Sonntag (29. Oktober) 26 Einsätze der Wehr zur Folge. „Das ist noch vergleichsweise wenig“, resümiert Gemeindewehrführer Michael Weidemann.

„Erst der letzte Sturm Anfang Oktober bescherte uns alleine schon rund 80 Ausrücker.“ Damit ist die Wehr durchschnittlich mindestens einmal pro Tag unterwegs. „Diese Einsatzbelastung insgesamt ist für die Führungskräfte und die Mannschaft eine enorme Belastung“, so Weidemann weiter.

Das stößt auch bei so manchem Arbeitgeber an die Grenzen. Und damit ist ein Konflikt zwischen dem ehrenamtlichen Engagement und der beruflichen Tätigkeit eines Jeden vorprogrammiert.

Neben dem hauptamtlichen Gerätewart hatte der Glinder Gemeindewehrführer jüngst gegenüber der Politik die im schleswig-holsteinischen Koalitionsvertrag genannte Möglichkeit auch für einen bei der Stadt angestellten hauptamtlichen Wehrführer in solchen Orten ins Gespräch gebracht.


Bericht: Tom Reher, Feuerwehrpressesprecher FF Glinde
Bild: Feuerwehr Glinde
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