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Silvesterrakete löst Großfeuer in Beringstedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) aus / Gefährlicher Einsatz für die Einsatzkräfte

Am Sonntag gegen 23:40 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Beringstedt, der Amtswehrführer und ein Rettungswagen zu einem Feuer durch Feuerwerkskörper in einer KFZ Werkstatt gerufen. Bei Ankunft an der Einsatzstelle war klar, dass die Kräfte und Mittel vor Ort nicht reichten.

Die Werkstatthalle stand schon lichterloh in Flammen. Einsatzleiter Christopher Holm ließ über die Leitstelle Mitte Großfeuer 4 auslösen. Die Wasserversorgung wurde aufgebaut und die ersten Löschangriffe wurden durchgeführt. Es galt in erster Line das Wohnhaus zu schützen, welches angrenzend mit der Werkstatthalle verbaut war. Die Ortswehren Hohenwestedt, Osterstedt, Todenbüttel, Nienkattbeck, Seefeld, Nienborstel, Feuerwehrtechnische Zentrale und die Technische Einsatzleitung aus Rendsburg wurden zur Einsatzstelle alarmiert.

Mehrere kleine Explosionen wurden von den Feuerwehrmännern und Frauen wahrgenommen. Unter schweren Atemschutz mussten die Einsatzkräfte die Löschangriffe im Inneren des Gebäudes durchführen. Ein gefährliches Spiel für die Einsatzkräfte, den keiner wusste wo und was in der Werkstatt lagerte. Die Einsatzkräfte saßen auf einem Pulverfass. Diesel- und Benzingemische in 40 bis 60 Liter Behältnisse sowie Propangasflaschen (25 Kg) wurden aus der Werkstatt und vom Gelände sichergestellt und aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Angrenzende Nachbarn, Angehörige der Einsatzkräfte, kochten Kaffee und brachten Getränke sowie Essen. Durch die starke Verqualmung im Wohnhaus neben der Werkstatt musste dies komplett geräumt werden. Die Eigentümer mussten für eine Nacht ins eigene Wohnmobil einziehen.

Der Werkstattinhaber und die Hauseigentümer kamen mit einem großen Schrecken davon. Um an die Glutnester zu gelangen wurde ein Bagger organisiert, der die komplette front der KFZ Werkstatt abriss. Die Kriminalpolizei beschlagnahmte das Objekt.

Die Höhe des Sachschadens ist bis jetzt noch nicht bekannt. 7 Löschzüge mit rund 110 Einsatzkräften löschten über den Jahreswechsel 4 Stunden lang, bis sie „Feuer aus“ der Leitstelle Mitte melden konnte.


Bericht: Thomas Nyfeler
Bild: Thomas Nyfeler



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