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Ergiebige Regenfälle bereiten den Einsatzkräfte im Kreis Herzogtum Lauenburg viel Arbeit

Land unter in weiten Teilen des Kreises Herzogtum Lauenburg: Hunderte Helfer von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk (THW) sind seit der Nacht zu Donnerstag im Einsatz, um Schäden durch Wassermassen anhaltender Regenfälle zu verhindern oder zumindest einzudämmen.

Zwar entspannte sich die Situation am Donnerstag tagsüber etwas, doch die Einsatzkräfte bangten wegen für die Nacht angekündigter neue Regenfälle. „Wasser, überall nur noch Wasser“, ächzte ein Feuerwehrmann nach stundenlangen Pumpenaktionen, die augenscheinlich kaum Wirkung zeigten.

Auch die FF Schwarzenbek ist an den Einsätzen beteiligt. Nachdem am Mittwochabend an der Albert-Schweitzer-Allee zunächst ein Keller voll Wasser gelaufen war und durch die Feuerwehr wieder ausgepumpt wurde, ging es direkt nach Kollow.

Hier ging die ganze Nacht und den Donnerstag über nichts mehr, die Ortsdurchfahrt war voll gesperrt: 16 Gruppen von Feuerwehren und THW pumpten mit bis zu 250 Einsatzkräften pro Minute 35.000 Liter Wasser aus einem Teich über die Straße, deren Unterführungen das nachströmende Wasser nicht ableiten konnte. „Diesmal ist es wirklich extrem“, sagte Einsatzleiter Stephan Abel.

Auch in Brunstorf unterstützte die FF Schwarzenbek. Mit dem geländegängigen Unimog wurde eine Hochleistungspumpe der Feuerwehr Pinneberg die letzten Meter zur Eisnatzstelle an der Waldstraße gezogen. Die Lage in Brunstorf war besodnes brisant. Dort staute sich das aus Richtung Dassendorf strömende Oberflächenwasser an der Waldstraße und lief in das örtliche Klärwerk.

„In zwei Stunden ist der Wasserstand um 1,20 Meter gestiegen, das war unglaublich“, sagte Brunstorfs Wehrführer Jörg Ollesch. So waren in der Spitze bis zu 150 Einsatzkräfte vor Ort, brachten leistungsstarke Pumpen zum Einsatz. Am Donnerstag legte ein Bagger einen Graben an, durch den das Wasser um das Klärwerk herumgeleitet werden konnte. Wäre die Becken des Klärwerks übergelaufen, wäre das Dorf mit Abwasser und Regenwasser geflutet worden.



Mit Hochleistungspumpen unterstützen sich die Landkreise, die diese mit Unterstützung des Landes in Dienst genommen hatten, im Bedarfsfall gegenseitig. So waren in Kollow Feuerwehrleute aus Lübeck und in Brunstorf auch eine Einheit aus Pinneberg im Einsatz. „Die Zusammenarbeit klappt zur Gefahrenabwehr reibungslos, wir waren mit unserer Pumpengruppe auch schon in anderen Landkreisen im Einsatz“, sagte Marko Fischer. Der Fachwart des Kreisfeuerwehrverbandes leitet die Spezialeinheit.


Bericht: Feuerwehr Schwarzenbek
Bild: Feuerwehr Schwarzenbek
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