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Wir müssen unsere Arbeit komplett selbst finanzieren. Dazu haben wir Partner gefunden, die unsere Kosten/Anschaffungen zum Teil übernehmen:

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Feuerwehr Winsen übte im Abbruchhaus

ga Winsen. Der Zug 2 der Freiwilligen Feuerwehr Winsen übte in einem Abbruchhaus in der Deichstraße in Winsen. An drei Stationen wurde das Vorgehen bei einem Innenangriff bei der Menschenrettung und Brandbekämpfung ausgebildet. Bei der ersten Station ging es um Suchtechniken beim Einsatz unter Atemschutz. Im Innenangriff ist übersichtliches Arbeiten von Vorteil. Gerade wenn es um die Personensuche in verqualmten Räumen oder Hallen geht. Hierbei geht der Trupp unter Atemschutz am besten auf Knien vor. Da im unteren Bereich des Raumes der Rauch, sowie die Hitze am geringsten ist. Wichtig dabei ist, die Kommunikation der Einsatzkräfte über Funk mit der vor dem Gebäude stehenden Überwachung für den Atemschutzeinsatz. Damit im Notfall der Rettungstrupp schnell eingesetzt werden kann und direkt zum vermissten oder verletzten Trupp vordringen kann. An der zweiten Station ging es darum, wie öffnet man eine Tür mit einem Halligen Tool. Dieses ist ein spezielles Brechwerkzeug, das aus den USA stammt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dieses Werkzeug einzusetzen. Je nachdem wie die Tür beschaffen ist. Zuvor sollte an der Tür geprüft werden ob sie von der Rückseite bereits mit Wärme in Berührung gekommen ist und wie stark. Ebenso sollte der durch die Türschlitze dringende Rauch beachtet werden. Kommt er pulsierend raus, könnte eine Durchzündung bevor stehen. Hierbei gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen. Tür vorsichtig und unter Kontrolle öffnen. Im Anschluss den im Raum befindlichen extrem heißen Rauch mit dem Impuls Löschverfahren herunter kühlen. In dem man stoßweise Wasser in den Rauch abgibt. Auf diese Vorgehensweise ging die dritte Station ein. Hier wurde das Schlauchmanagement im Gebäude angesprochen. Dabei lag der Schwerpunkt auf die Vornahme des Schlauchpaketes. Es handelt sich um einen 30 Meter langen C-Schlauch. Dieser wird erst direkt vor der Wohnung an die Löschwasserversorgung angeschlossen. Unter Druck legt oder stellt es sich auf. Damit ist ein sicheres Arbeiten im Objekt möglich. Nach gut zwei Stunden war der Übungsdienst beendet. Ein besonderer Dank geht an die Firma Artrium Projekte, die der Feuerwehr das Gebäude in der Deichstraße zur Verfügung gestellt hatte.


Bericht: Michael Gade stellv. Stadtpressewart Winsen/Luhe
Bild: Michael Gade stellv. Stadtpressewart Winsen/Luhe



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