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Ammoniak-Leck verursacht Gefahrguteinsatz der Feuerwehr

Großalarm für die Feuerwehren im Landkreis Lüneburg am Sonntagabend.
Austretendes Ammoniak bei der Firma Döhler in Dahlenburg rief diverse Feuerwehren mit ihren Spezialeinheiten auf den Plan.

Um 18.42 Uhr wurden Teile der Samtgemeindefeuerwehr Dahlenburg, die Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 mit der Führungsstaffel, den Fachzügen ABC und Gefahrgut und die Gefahrgutgruppen aus Dahlenburg und Bleckede alarmiert.

Die Mitarbeiter, die zu diesem Zeitpunkt im Bereich des Schadensortes waren, konnte sich selbst retten und weitere Mitarbeiter aus anderen Bereichen evakuieren. Einige Mitarbeiter wurden vor Ort ärztlich untersucht.

Bereits auf der Anfahrt konnte von den Einsatzkräften ein beißender Geruch festgestellt werden. Sofort wurde durch die ersteintreffenden Kräfte die Windrichtung bestimmt und entsprechende Warnungen an die Bevölkerung herausgegeben.

Durch ein defektes Ventil im Bereich der Ammoniakanlage kam es zum Ammoniakalarm. Die Feuerwehrleute gingen mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) in den abgesperrten Bereich vor. Das defekte Ventil wurde zügig lokalisiert und von 5 aufeinander folgenden CSA Trupps erneuert.

Ein Messwagen des ABC Zuges führte mehrere Messungen im Bereich des Einsatzortes durch. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Nach dem abdichten der Leckage wurde die komplexe Anlage wieder in Betrieb genommen. Die darauffolgende umfangreiche Überprüfung ergab, dass kein Ammoniak mehr austritt, der Einsatz der Feuerwehr war damit beendet.

Die Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK Lüneburg sicherte den Feuerwehreinsatz mit mehreren Rettungswagen ab. Zudem war der leitende Notarzt des Landkreises Lüneburg mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst am Einsatzort.


Insgesamt gingen 15 Feuerwehrleute mit CSA in den Gefahrenbereich vor um dort das Leck abzudichten. Der ABC Zug des Landkreises Lüneburg baute an der Absperrgrenze eine Dekontaminationsstelle auf um die Kameraden nach dem Einsatz zu reinigen. Zudem waren mehrere Trupps mit Atemschutz im Einsatz um an der Absperrgrenze zu unterstützen.



Im Einsatz waren circa 250 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Lüneburg. Nach 5 Stunden konnten auch die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

Bild 1: Die anrückenden Kräfte werden eingewiesen
Bild 2: Feuerwehrleute mit Chemikalienschutzanzügen in Bereitstellung
Bild 3: Dekontaminationsstelle


Bericht: Felix Botenwerfer // Feuerwehr-Pressewart SG Scharnebeck
Bild: Felix Botenwerfer // Feuerwehr-Pressewart SG Scharnebeck
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