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Winser Feuerwehr übt Ernstfall in Abrisshaus

Schnell gehen musste es. Nicht nur in der Abarbeitung der Aufgaben während der Übung sondern auch in der Vorbereitung. Denn erst kurz vor dem Abriss des vier Familienhauses in der Winser Schlosserstraße, der bereits am vergangenen Montag startete, kam die gemeinsame Idee zwischen Eigentümer und Gemeindebrandmeister einer großen Feuerwehrübung auf. Für die neuen Inhaber der Immobilie, die Winser Lindhorst-Gruppe, war es eine Selbstverständlichkeit, dass gesamte Objekt zur Verfügung zu stellen. „Unserer Unternehmensgruppe und der Familie Lindhorst selbst ist eine Herzensangelegenheit, die örtlichen Verbände und Vereine zu unterstützen und zu fördern. Dazu gehört selbstverständlich auch die Freiwillige Feuerwehr, auf die wir in Winsen aufgrund des Engagement und der Vielzahl von Freiwilligen sehr stolz sein können“, so Firmenvertreter Jannik Randolph, der sich selbst vor Ort ein Bild von den Abläufen verschaffte.
„So ein interessantes Objekt finden wir auch nicht alle Tage“, resümierten Gemeindebrandmeister Oliver Hermann und sein Stellvertreter Simon von Hörsten. Pünktlich am Samstag, dem 14.04.2018 ertönten um 14:32 Uhr die Digitalen Meldeempfänger und Sirenen in der Ortschaft Winsen. Laut Meldung war eine Rauchentwicklung nach Abrissarbeiten zu sehen. Mindestens zwei Personen sollten sich noch auf einem Balkon befinden. Nach kurzer Rückmeldung des Stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Simon von Hörsten wurde umgehend eine Alarmstufenerhöhung auf das Stichwort B3Y veranlasst. Somit wurden alle sechs Ortsfeuerwehren der Gemeinde Winsen, ein Rettungswagen der DRK Rettungsdienstes Celle sowie der Ortsverein des DRK Winsen alarmiert. Über siebzig Einsatzkräfte machten sich auf den Weg nach Winsen, im Glauben der Einsatz wäre Real. Vor Ort konnte ausgiebig Geübt werden. Aufgrund des Bevorstehenden Abrisses durften Türen aufgebrochen, der Innenangriff mit Wasser erprobt und Garagentore unter Einsatz verschiedener Gerätschaften geöffnet werden. Ein besonderes Augenmerk lag zusätzlich auf der Wasserversorgung und der Einsatzkommunikation.
In einer kurzen Nachbesprechung konnte Oliver Hermann ein positives Feedback über den Übungsverlauf den Einsatzkräften übermitteln, jedoch haben sich auch einige Punkte welche Verbesserungsfähig sind gezeigt. Diese gilt es nun im Nachgang durch die Führungskräfte der einzelnen Ortsfeuerwehren zu verbessern. Einen besonderen Dank sprach er der Unternehmensgruppe Lindhorst für die unbürokratische zur Verfügung Stellung des Objektes und der sehr guten Zusammenarbeit aus. Und auch Randolph resümierte: „Ich bin von den zielsicheren und organisierten Abläufen bei einem solchen Einsatz sehr beeindruckt. Vom schnellen Eintreffen der ersten Fahrzeuge über die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte bis hin zum erfolgreichen Abschluss der Arbeiten. Alles ging glatt über die Bühne. Ich danke allen Feuerwehrleuten, die sich jeden Tag aufs Neue für unsere Gemeinde engagieren und einsetzen. Das gibt einem ein gutes Gefühl.“

Nach erfolgtem Beginn der Abrissarbeiten wird die Lindhorst Gruppe auf dem Grundstück einen modernen Neubau mit 13 Wohneinheiten im gehobenen Standard errichten. Baustart wird im Sommer erfolgen, die ersten Wohnung sollen im Sommer 2019 bezugsfertig sein.


Bericht: Simon von Hörsten
Bild: Simon von Hörsten
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