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Leistungstest der Feuerwehren - Zwei Einsatzübungen in Folge

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Am Donnerstagabend gab es für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Bienenbüttel einiges zu tun. Gleich zwei Einsätze forderten die Einsatzkräfte.

++ Gefahrguteinsatz ++

Um 18.03 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bienenbüttel und Bargdorf sowie die Komm-Gruppe der Einheitsgemeinde zu einem Gefahrgutunfall (GefG 1) in den Ortsteil Bargdorf alarmiert.

Keinen der teilnehmenden Kräfte war bis dahin bekannt, dass es sich hierbei um eine Einsatzübung handelte.

Auf einem Landwirtschaftlichen Weg zwischen Bargdorf und Bienenbüttel war nach näherer Erkundung 1 PKW mit einem Anhänger verunfallt. Auf dem Anhänger war ein Gebinde mit 1000 Liter Salpetersäure verladen, dass durch den Unfall leck geschlagen war. Der Fahrer des Wagens konnte die Unfallstelle nicht selbstständig verlassen und lag verletzt im Gefahrenbereich.

Wie in so einem Fall vorgesehen, wurde die Unfallstelle weit räumig abgesperrt, unverzüglich ein Not-Dekon Platz aufgebaut und eine Menschenrettung unter Atemschutz durchgeführt. Parallel dazu erfolgte die Gefahrstoffermittlung mit Hilfe einer besonderen Software auf dem Einsatzleitwagen.

++ Leitstelle meldet einen Realeinsatz ++ Feuer in Gewerbehalle ++

Während dieser Einsatzübung teilte uns die Einsatzleitstelle in Uelzen mit, dass ein realer Einsatz vorliegt und lösten erneut die digitalen Meldeempfänger aus. In Bienenbüttel in der Uelzener Straße soll es zu einem Feuer in einer Gewerbehalle gekommen sein.

Umgehend wurden die Einsatzmittel verladen und die neue Einsatzstelle angefahren. Vor Ort „brannte“ es allerdings in keiner Gewerbehalle, sondern das dortige Feuerwehrhaus. Auch dieser Einsatz war eine Übung die bei den Einsatzkräften nicht bekannt war.

Aufgrund der Einsatzlage wurde in der Einheitsgemeinde Vollalarm ausgelöst. Alle 10 Ortsfeuerwehren wurden alarmiert. Hinzu kam der 1. Fach Zug Nord Wassertransport der Feuerwehrkreisbereitschaft Uelzen

Ziel dieser Übung war die Menschenrettung unter schwerem Atemschutz, die Brandbekämpfung und die Wasserförderung auf lange Wegstrecken sowie die Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzabschnitte mit der Einsatzleitung und dem Einsatzleitwagen.

Im Großen und Ganzen erkannte der Übungs- und Einsatzleiter Matthias Scheele (stellv. Gemeindebrandmeister) nur kleine Schwachstellen. Diese wurden in einer Einsatznachbesprechung erläutert.

++ Verständnis der Bevölkerung ++

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Anwohnern an beiden Einsatzstellen für eventuelle Störungen entschuldigen. Der Ablauf einer Einsatzübung erfolgt realitätsnah. Dies schließt die Fahrt unter Sonderrechte (Blaulicht und Martinshorn) zum Einsatzort mit ein. Grundsätzlich versuchen wir die Störungen so gering wie möglich zu halten. Verkehrssicherungsmaßnahmen oder Straßensperrungen können nicht immer ausgeschlossen werden.

Sollten Sie sich belästigt gefühlt haben, denken Sie immer daran, dass auch Sie die Hilfe der Feuerwehr einmal benötigen könnten. Dies können wir nur gewährleisten, wenn die Zusammenarbeit im Team funktioniert, die Handhabung mit der Technik einwandfrei klappt und wir regelmäßig untereinander an Übungsobjekten trainieren.


Bericht: Stefan Kommert - Pressesprecher Feuerwehr Bienenbüttel
Bild: Stefan Kommert - Feuerwehr Bienenbüttel
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