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Großfeuer vernichtet Fachwerkhaus in Bardowick

Ein Feuer hat am gestrigen Samstagnachmittag ein Wohnhaus in Bardowick völlig zerstört. Vier Personen wurden vom Rettungsdienst vor Ort betreut.

Der Nachalarm „Dachstuhlbrand“ für den Zug II, für die Feuerwehren Mechtersen,Vögelsen und Radbruch kam um 14.26 Uhr.

Die Schwerpunkfeuerwehr Bardowick war zuvor bereits mit Vollalarm zu dem gemeldeten Zimmerbrand zu dem Einfamilienhaus in den "Lausewiesen" auf dem Weg.

Das ca. 10x15m große mit Reet gedeckte Fachwerkhaus, qualmte beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits kräftig im Dachbereich. Feuer schlug am Schornstein aus dem
Dach.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, sie wurden bereits vom Rettungsdienst betreut.

Einsatzleiter Sascha Melcher brachte sofort die Drehleiter in Stellung, um das Feuer von aussen mit einem massiven Löschangriff von bis zu 5 „C“-Rohren und über den
Werfer der Leiter zu bekämpfen.

Man versuchte dabei unter die Dachhaut zu kommen,
denn im Dachbereich schlugen Flammen bereits massiv aus dem Reetdach Haus.

Da die Feuerwehr die Wasserversorgung über Hydranten und Bohrbrunnen sichergestellen konnte, bewährte sich, dass diese ständig gewartet wurden.

Jedoch erschwerte stark aufkommender Wind die Löscharbeiten. Insgesamt waren 32 Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz im Einsatz. Nach und nach mußte man sich aber eingestehen, dass das ca. 600.000, -- € teure Anwesen nicht mehr zu retten war.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Bagger eingesetzt, um den oberen Bereich des Hauses einzureißen, denn die Dachsparren waren völlig durchgebrannt und es war
dann für die insgesamt rund 80 Einsatzkräfte einfacher, dass Reet zu entfernen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zur Folge, wurde am Vormittag der Kamin befeuert. In der ersten Zeit
führte dies aber zu keinem Erfolg. Ein weiterer Versuch wurde unternommen.

Am frühen Nachmittag wurden dann die Bewohner durch das Anschlagen des Feuermelders im Dachgeschoß aufmerksam. Beim Erkunden von außen war dann schon starke Verqualmung und teilweise Feuer im Bereich des Reetdaches am
Schornstein zu erkennen.

Da Haus wurde vom Feuer und Löschwasser bis auf die Grundmauern völlig zerstört.


Bericht: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg
Bild: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg



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