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Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen führen Herbstabschlussübungen durch

Im Oktober war es in der Samtgemeinde Sittensen wieder Zeit für die traditionellen Herbstabschlussübungen. Die Übungen führten die elf Ortswehren aus der Samtgemeinde und eine Wehr aus der Nachbarsamtgemeinde Zeven unter den Augen von zahlreichen Beobachtern durch.

Los ging es in Wohnste, dort waren die Wehren Vierden, Kalbe, Freetz und Wohnste zu folgendem Szenario zur Stelle. In einem Maschinenschuppen war es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Im angrenzenden ehemaligen Schweinestall spielte, eine unbekannte Anzahl an Kindern. Der komplette Bereich war dicht verraucht. Hierbei war der Schwerpunkt die Menschenrettung und die Brandbekämpfung. Später ereignete sich ein Unfall auf demselben Hof, wo eine Person unter einem Trecker Anhänger eingeklemmt war. Diese musste mittels Muskelkraft und anderer Hilfsmittel befreit werden. Das hydraulische Rettungsgerät war kurzfristig defekt.

Weiter ging es einen Tag später für die Wehren Ippensen, Groß Meckelsen und Klein Meckelsen in Ippensen. Hier kam es zu einem Brand in einer Scheune sowie zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Traktor. Neben der Brandbekämpfung musste eine umfangreiche Wasserversorgung hergestellt werden. Die Rettung einer eingeklemmten Person erfolgt mittels hydraulischen Rettungsgeräts. Aus der Scheune mussten unter Atemschutz vermisste Personen gerettet werden. Ein angezapfter Bohrbrunnen in der Nachbarschaft kam sehr schnell an seine Leistungsgrenze.

Die letzte Übung fand genau eine Woche später im Kern Ort der Samtgemeinde statt. Auf dem Betriebshof der Autobahnmeisterei an der Autobahn 1 kam es zu einem Lkw Brand in einer Werkstatt. Der Fahrer befand sich noch im Führerhaus. Zwei weitere Personen waren in der Werkstattgrube eingeschlossen und ein Mitarbeiter befand sich in einem Lager. Vor Schreck hatten sich zwei Personen, die durch Puppen ausgetauscht wurden auf ein 18 Meter hohes Salzsilo geflüchtet. Die Wehren aus Sittensen, Tiste, Lengenbostel und Hamersen kümmerten sich um die Brandbekämpfung sowie die Menschenrettung. Besonders schwierig an diesem Objekt war die Wasserversorgung. Auf dem Gelände befand sich lediglich ein Teich. Der nächste Hydrant war Kilometer weit entfernt. Für die Rettung der Personen vom Salzsilo war die Drehleiter aus Zeven angerückt, da es in der Samtgemeinde Sittensen kein gibt. Mit einem sogenannten Rollgliss, ein Abseilgerät, was vorne am Leiterpark befestigt wird, gelang die Rettung dann schließlich.

Gemeindebrandmeister Torben Henning war von allen drei Übung sehr zufrieden. Das zeige, dass die Wehren sehr gut auf den Ernstfall vorbereitet sind. Etwas Kritik gibt es immer, aber dafür sind Übungen da, um es im Ernstfall besser zu machen. Ein großes Dankeschön geht an alle Grundstückeigentümer, die ihre Objekte für die Übung zur Verfügung gestellt haben.


Bericht: Alexander Schröder, SG-PW Sittensen
Bild: Alexander Schröder, SG-PW Sittensen



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