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Unruhige Ostertage / für Fehlalarme "ausnahmsweise mal dankbar"

(PB) Einmal WB2 und zweimal WB1 – so lautet die Kurzfassung der Ereignisse am 20. und 21. April im Ostkreis. Bei allen drei Einsätzen wurden diverse Wehren in die Nemitzer Heide und/oder deren unmittelbare Nachbarschaft gerufen.

Am Samstag-Nachmittag gegen 17.30 Uhr lautete die Alarmierung „unklare Rauchentwicklung“, ein Einsatzgrund, der sich noch zweimal wiederholen sollte. Lediglich grob mit „Prezelle“ sowie „Im Forst“ mussten die beteiligten Wehren Gartow, Gorleben, Lanze, Lomitz und Prezelle sowie die Führungsstaffel aus Gartow den Brand erst einmal lokalisieren. Tatsächlich lag dieser dann tief in der Nemitzer Heide in recht unzugänglichem Gelände. Dort brannten bereits ca. 1.000 qm Kiefernwald und das Feuer drohte sich rasch auszubreiten. Die eingesetzten Wehren hatten die Lage aber schnell im Griff. Da der Waldbrand auf dem Gebiet der Samtgemeinde Lüchow lokalisiert worden war, wurden schließlich noch die Trebeler Wehr und der Lüchower Samtgemeinde-Brandmeister Torsten Breese nachalarmiert. Gegen Einsatzende addierten sich die eingesetzten Kräfte auf 119.

Die meisten Kameradinnen und Kameraden waren noch mit der Nachbereitung und dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft in ihren Gerätehäusern beschäftigt, als sie am gleichen Abend gegen 19.30 Uhr erneut alarmiert wurden. Wieder war Rauch gesichtet worden, erneut schwärmten die o.g. Wehren zur Erkundung in die Nemitzer Heide aus. Schlussendlich konnten weder die am Boden eingesetzten Kräfte (90 Kräfte waren in diesem Fall ausgerückt) und die Bilder der Gartower Drohne irgendein ein Feuer entdecken. Zwischen 20.30 und 21 Uhr erging schließlich der Befehl „Einsatzabbruch“.

„Unklare Rauchentwicklung“ zwischen Rondel und Prezelle gegen 14.30 Uhr war schlussendlich der dritte Alarm, der in diesem Fall die Wehren aus Lomitz und Prezelle beschäftigte. Diese wurden zur Kreisstraße 38 von Rondel nach Prezelle beordert. Tatsächlich rührte der Rauch nicht von dort her, sondern hatte, wie schnell aufgeklärt werden konnte, seine Ursache in einem zusammen geschobenen Osterfeuer anderorts, das aber unter Kontrolle stand.

Der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Gartow, Holger Friedrichs, bei allen drei Bränden Einsatzleiter, kommentierte den ersten Brand am Samstag unter anderem mit den Worten „gottlob schnell gefunden“ und „Dank genügend Kräften vor Ort umgehend gelöscht.“ Die Kommentare diverser eingesetzter Kräfte zu den beiden nachfolgenden Fehleinsätzen lassen sich in etwa dergestalt zusammenfassen: „Selten waren wir bei einer derartigen Wetter- und Gefahrenlage über Fehl-Alarmierungen ausnahmsweise so dankbar ...“.


Bericht: Peter Burkhardt
Bild: Holger Friedrichs



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