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Busunfall mit 13 Verletzten glücklicherweise nur eine Übung

Ein mit 8 Fahrgästen besetzter Reisebus ist mit 8 Fahrgästen auf dem Weg zur nächsten Haltestelle, als der Fahrer plötzlich einen Herzinfarkt erleidet. Der Bus kommt von der Fahrbahn ab und kollidiert mit einem PKW, in dem drei Personen sitzen. Durch die Wucht wird der VW Golf in ein Brückengeländer geschleudert. Ein nachfolgender Motorradfahrer erkennt die Situation zu spät, stürzt und kollidiert mit dem Bus.



Was sich liest wie das Drehbuch von einem Katastrophenfilm, war die Ausgangslage für eine großangelegte Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Bomlitz, sowie Kräften des erweiterten Rettungsdienstes und der Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes am 22.08.2019. Um kurz nach 19 Uhr wird Alarm für die Einsatzkräfte ausgelöst.



Als diese wenig später eintreffen, treffen sie auf eine absolut real dargestellte Szenerie. Hilfeschreie sind zu hören, aus dem PKW steigt noch verdampfendes Kühlwasser, dargestellt durch Disconebel, auf und die insgesamt 13 Verletzten, alle dargestellt durch Mitglieder der Einheiten zu realistischen Unfalldarstellung, lassen es durch schauspielerische Leistung und geschminkten Verletzungen nur schwer zu, zwischen Übung und Realität zu unterscheiden.



Durch die ersten medizinischen Kräfte werden die Verletzten gesichtet und ihrer Behandlungsdringlichkeit nach in verschiedene Stufen eingestuft. Das ist die sogenannte Triage. Parallel dazu wird durch die Feuerwehr die technische Unfallrettung vorbereitet, der Brandschutz sicher gestellt und der Bereich abgesperrt.



Nach und nach treffen immer weitere Rettungsmittel ein und versorgen die Patienten. Die Feuerwehr befreit die eingeklemmten Insassen des PKW und unterstützt den Rettungsdienst tatkräftig. Nach gut einer Stunde sind alle Verletzten versorgt, so dass die Übung beendet werden kann. Die Verantwortlichen ziehen im Anschluss ein positives Fazit und freuen sich, dass die Zusammenarbeit gut geklappt hat. „Solche Übungen sind umso wichtiger, damit im Ernstfall die Abläufe Hand in Hand klappen“, so einer der Organisatoren.



Nachdem die simulierte Unfallstelle geräumt und gereinigt worden ist, konnten alle Einsatzkräfte das Erlebte noch bei einer Bockwurst und einer kühlen Cola im Feuerwehrhaus Bomlitz nachbesprechen. Ein besonderer Dank gehört dem Reiseunternehmen Maahs für die Zurverfügungstellung des Buses sowie allen weiteren Beteiligten.


Bericht: Thomas Klamet, Gemeindefeuerwehr Bomlitz
Bild: Thomas Klamet, Gemeindefeuerwehr Bomlitz



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