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Feuer-Alarm im Sachsenwald

Unweit des ehemaligen Bahnübergangs Radekamp brannte am Dienstagnachmittag der Waldboden. Eine Rauchwolke stieg über dem Wald auf. „Wir hatten noch Glück und die Lage schnell unter Kontrolle. Da war alles knochentrocken, mit etwas Wind wäre das hier ganz anders ausgegangen, dann hätten wir dem Feuer hinterherlaufen müssen“, sagte Einsatzleiter Timo Lehmann.

Der Zugführer der Feuerwehr koordinierte die Löscharbeiten. 15 Feuerwehrleute waren mit vier Fahrzeugen ausgerückt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und hat Ermittlungen aufgenommen.

Aus einem vorbeirauschenden Zug heraus war ein Notruf abgesetzt worden. Zufällig hatte ein Lokführer den Brand im Wald nördlich der Strecke bemerkt. Flammen und eine starke Rauchentwicklung waren zu sehen. Die Leitstelle ging anhand des gemeldeten Bahnkilometers von einer Brandstelle im Bereich Radekamp aus und alarmierte um 14.03 Uhr Schwarzenbeks Feuerwehr.

Lehmann: „Wir sind wegen des dort oft unwegsamen Geländes zuerst mit unserem Tanklöschfahrzeug auf einem Unimog-Allradfahrgestell ausgerückt.“ Tatsächlich befand sich die Brandstelle aber an einem Weg, den auch die nicht so geländegängigen Löschfahrzeuge erreichen konnten. So stand gleich ausreichend Löschwasser zur Verfügung.

Westlich des früheren Bahnübergangs waberte dichter Rauch durch den Wald. „Da waren ordentlich Flammen, die wir zum Glück schnell in den Griff bekommen haben“, so Lehmann. Eine Stunde lang waren die Feuerwehrleute im Einsatz. Der Boden wurde in Handarbeit aufgelockert und die Brandstelle mit Wasser, dem Netzmittel beigemischt wurde, ordentlich getränkt. Das Netzmittel sorgt für eine Brechung der Oberflächenspannung des Wassers, sodass dieses tiefer ins Brandgut eindringen kann.

Noch am Montagabend während ihrer Ausbildung hatten einige Feuerwehrleute ein Training zur Vegetationsbrandbekämpfung durchgeführt.

„Dieser Einsatz zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, dass wir uns auf solche Fälle vorbereiten“, berichtete Schwarzenbeks Feuerwehrchef Thorsten Bettin. Immer öfter ist die Feuerwehr bei Wald- und Flächenbränden gefordert. Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen – am Einsatzort herrschten 34 Grad – lassen die Brandgefahr in der Natur derzeit wieder steigen.

Bettin: „Ohne den Notruf aus dem Zug hätte es sicher gedauert, bis der Brand bemerkt worden wäre. Dann hätten wir deutlich mehr zu tun gehabt.“ Als positiv bewertet er den Umstand, dass der Einsatzort mit den Fahrzeugen erreicht werden konnte. „Das ist entlang der Bahnstrecke in unserem Einsatzgebiet leider nicht überall gegeben“, so Bettin


Bericht: FF Schwarzenbek
Bild: FF Schwarzenbek



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