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Personensuche in Strachau und Gefahrguteinsatz in Neuhaus -Beide Einsatzstellen erfolgreich abgearbeitet-

Pressemitteilung vom 27.02.2020 – Personensuche in Strachau und Gefahrguteinsatz in
Neuhaus/Elbe

Strachau. Gestern Abend ab 19.25 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Wehningen, Laave, Tripkau, Kaarßen, Haar, Stapel und Neuhaus zur einer Personensuche nach Strachau alarmiert. Im Senioren- und Pflegeheim wurde seit den späten Nachmittagsstunden eine 94-Jährige vermisst, die noch von Augenzeugen mit ihrem Rollator im Nahbereich gesehen wurde.

Die Suche nach der Vermissten wurde mittels Menschenkette in verschiedenen Abschnitten (in Richtung Elbvorland und Richtung Straße) und aus der Luft aufgenommen. Ein Hubschrauber der Polizei und eine Drohne des Rettungsdienstes starteten zusammen mit den Rettungskräften am Boden.
Zusätzlich wurden die Wege mit diversen Fahrzeugen und Suchscheinwerfern abgefahren.

Parallel zu der noch laufenden Personensuche wurde über die Leitstelle in Lüneburg ein zweiter Einsatz gemeldet: In Neuhaus in der Kirchstraße wurde starker Gasgeruch wahrgenommen.
Dirk Stöckmann, stellvertretender Gemeindebrandmeister, welcher zu diesem Zeitpunkt die Personensuche zusammen mit René Niederhoff koordinierte, übernahm den Einsatz in Neuhaus.
Um 21.55 Uhr wurden Mitglieder der Gefahrgutgruppe Amt Neuhaus, die sich mit ihren Ortsfeuerwehren am Einsatzort Strachau befanden, mit den Mannschaftstransportwagen (MTW) zur zweiten Einsatzstelle nach Neuhaus gebracht. Dorthin wurden zur Verstärkung noch die Feuerwehren aus Dellien und Zeetze gerufen. Auch der GW Mess (Gerätewagen „Mess“) der Gefahrgutgruppe traf nach kurzer Zeit in Neuhaus ein. Er befand sich zur Zeit der Alarmierung bei einem Übungsdienst in Scharnebeck.

In der Kirchstraße und den umliegenden Straßen wurden die Werte überprüft. Nach einer „Freimessung“ wurde der Einsatz nach 90 Minuten beendet, da kein Gasgeruch mehr wahrzunehmen war.

Zu dieser Zeit wurde in Strachau eine weitere Lagebesprechung einberufen, da alle Einsatzkräfte ihre Abschnitte durchsucht hatten.
Ein erneutes Mal sollte nun systematisch vom Deich aus eine Menschenkette gebildet und Richtung Elbe gesucht werden. Vorhandene Fahrzeuge und die Polizei fuhren auch kurz vor Mitternacht noch einmal die Straßen und Wege ab und erweiterten ihren Suchradius auf 8 Kilometer vom Einsatzort weg- dies stellte sich schlussendlich als die Rettung heraus! Etwa 4 bis 5 Kilometer, in Richtung des Fähranlegers Bitter und Herrenhof, wurde die vermisste Frau von zwei Feuerwehrleuten, die mit einem privaten Fahrzeug die Suche aufnahmen, gefunden.
Die Vermisste wurde nach viereinhalb stündiger Suche an den Rettungsdienst übergeben.

In den beiden Einsätzen befanden sich rund 100 Feuerwehrleute.


Bildunterschrift (Bildrecht ASB Kreisverband Lüneburg)
Die Retungsdrohne wird zum Flug bereitgestellt



Claudia Harms
Gemeindefeuerwehrpressewartin Amt Neuhaus

Legende
Gem-BM: Gemeindebrandmeister
Orts-BM: Ortsbrandmeister
(T)LF: (Tank)Löschfahrzeug
St-LF: Staffel-Löschfahrzeug
TSF(-W): Tragkraftspritzenfahrzeug (mit Wassertank)
ELW: Einsatzleitwagen
HLF: Hilfeleistungsfahrzeug
MTW: Mannschaftstransportwagen


Im Einsatz befanden sich
TLF + MTW Wehningen
TSF + TLF Tripkau
TSF-W Laave
TLF + St-LF Kaarßen
GW-Mess Amt Neuhaus (Gerätewagen „Mess“ der Gefahrgutgruppe)
LF + MTW Zeetze
TSF + MTW Stapel
TSF-W Haar
HLF + TLF + MTW + Boot Neuhaus/ Elbe
TSF Dellien
Stellvertretende Gem-BM und Gem-BM
Presse und Kommunikationsgruppe
POL + Hubschrauber
Rettungsdienst + Drohne


Bericht: Claudia Harms (Gemeindefeuerwehrpressewartin Amt Neuhaus)
Bild: ASB Lüneburg



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