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Wir müssen unsere Arbeit komplett selbst finanzieren. Dazu haben wir Partner gefunden, die unsere Kosten/Anschaffungen zum Teil übernehmen:

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Interview zur Corona-Krise – Umgang damit in der Radio ZuSa-Redaktion bzw Berichterstattung

Einige Fragen dazu an Matthias Dworschak, Redaktionsleiter im ZuSa-Studio Lüneburg von Claus Lühr, Radio ZuSa-Bürgerfunk


Matthias, die Corona-Krise bestimmt seit Wochen das öffentliche Leben und die Berichterstattung in den Medien. Auch Radio ZuSa ist davon betroffen, berichtet aber als lokaler Hörfunksender natürlich auch in seinen Magazin-u.Nachrichtensendungen aktuell und ausführlich darüber.


Mit welchen Einschränkungen in der Redaktionsarbeit müssen sich die Redaktionsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit arrangieren?


Zunächst mal mussten wir mit dem shut-down Mitte März ziemlich kurzfristig das Programm ganz anders gestalten. Mit den Schließungen fielen plötzlich Rubriken wie Veranstaltungstipps, Kinotipps oder Sporttipps und regelmäßige Beitragsplätze wie Kulturtipp oder Sport-Beitrag weg.

Diese Programmplätze haben wir schnell mit neuen Rubriken und Beitragsthemen rund um das Corona-Virus gefüllt. Dabei mussten wir in den letzten Wochen überwiegend mit O-Tönen per Telefon oder mit Antworten arbeiten, die Interviewpartner mit ihrem Smartphone aufgenommen und uns zugeschickt haben, was immer mit einer etwas schlechteren Soundqualität verbunden ist.

Im Redaktionsbüro müssen wir auf den Abstand achten - sprich: weit genug auseinander sitzen - und es darf sich immer nur eine Person im Studio aufhalten.

Einem Praktikanten und einer Praktikantin, die im März/April hier gearbeitet hätten, musste ich absagen.

Könnt Ihr Aussentermine wahrnehmen?

Extrem eingeschränkt, da wir für Aufnahmen mit dem Mikrofon näher kommen müssen. Außerdem gab es einfach keine offiziellen Termine, erst mit den Lockerungen der Beschränkungen gab es in den letzten Tagen auch wieder ein paar wenige Pressekonferenzen und -gespräche, mit den allgemein geltenden Abstandsregeln.


Wie hoch ist der Anteil an Informationen zur Corona-Krise im täglichen ZuSa-Programm?

Das kann ich für das tägliche Programm nicht beantworten, da ich nicht einschätzen kann in welchen Bürgerfunksendungen die Corona-Krise in welchem Umfang thematisiert wird.

Für unsere Magazinprogramme ExtraWach und HappyHour schätze ich mal, dass in den letzten Wochen ca. 80 Prozent des Wortanteils sich auf die Corona-Krise bezogen haben.



Aus welchen Quellen bekommt Ihr die aktuelle Corona-Informationen? Wer sind Eure Ansprech-bzw Interviewpartner?

Da die Corona-Krise sämtliche gesellschaftlichen Bereiche betrifft, ist das auch in allen Bereichen der Berichterstattung Thema, mit Ansprechpartnern und -partnerinnen aus allen Bereichen.

Da kann ich gerne mal einige aufzählen, die in den letzten Wochen Teil der Berichterstattung dazu in unserem Programm waren, aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Hauptverwaltungsbeamte, Fachbereichsleitungen/Dezernentinnen in kommunalen Verwaltungen, Gesundheitsämter, Landesregierung, Abgeordnete, Klinikleitung, praktizierende Ärzte, SchulleiterInnen, Kultureinrichtungen, KünstlerInnen, Rechtsanwälte, VHS, KirchenvertreterInnen, DRK, Feuerwehr, Agentur für Arbeit, Sportvereine...

Gibt es Anfragen besorgter Bürger zur Pandemie?

Nein, meines Wissens nicht.



Können die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich des Bürgerrunfunks mittlerweile wieder die Studios betreten um eigene Sendungen durchzuführen bzw unter welchen Auflagen?

Seit dem 6.5. dürfen Bürgerfunker und Bürgerfunkerinnen nach der Entscheidung von und mit Beschränkungen durch Geschäftsführer Wolfgang Laudan wieder aus den Studios senden. Die Auflagen sind:

Folgende Personenkreise sind von der Nutzung der Räumlichkeiten/Studios von Radio ZuSa ausgeschlossen:

- Personen die Kontakt zu möglichen Covid-19 Virusträgern (auch Verdachtsfälle) hatten oder haben, bis zur Vorlage eines negativen Untersuchungsergebnisses oder überstandener 14-tägige Quarantäne,

- Personen die in den letzten 14 Tagen in einem durch das Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet waren, bis zur Vorlage eines negativen Untersuchungsergebnisses oder überstandener 14-tägige Quarantäne,

- Personen die akute Symptome einer Grippe, oder einem grippalen Infekt unklarer Genese aufweisen, bis zum Abklingen der Symptome, + 5 Tage.

Es gelten folgende Hygieneregeln:

1. vor dem Betreten der Räumlichkeiten- gründliche
Händereinigung mit Wasser und Seife, besser eine
hygienische Händedesinfektion mit Desinfektionsmittel
(Desinfektionsmittel steht in der Redaktion bereit),

2. grundsätzlich nur noch eine Person gleichzeitig im Studio.(Einzelmoderation). Ausnahme sind Personen, die in einer häuslichen Gemeinschaft zusammenleben, wie zum Beispiel Ehepaare, aber max. 2 Personen,

3. keine externen Studiogäste, Besuchergruppen oder Ähnliches,

4. von den Mikrofonen ist ein Mindestabstand von 20 cm
einzuhalten. Gegebenenfalls muss der Pegel etwas höher
ausgesteuert werden,

5. nach den Sendungen ist das Studio mindestens 5 Minuten, bei offenen Fenstern, zu lüften,

6. kein Behandeln der Technik mit irgendwelchen Sprays oder
Flüssigkeiten! Dieses kann zum Defekt der Geräte führen!


Matthias, Vielen Dank für die Informationen und Dir und deinen Kolleginnen und Kollegen alles Gute!


Das Interview führte Claus Lühr


Bericht: Claus Lühr
Bild: Matthias Dworschak, Radio ZuSa



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