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Neues HLF in Garlstorf in Dienst gestellt

Nach einer intensiven Ausbildung der Feuerwehrleute ist seit Kurzem das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug 10 (HLF10) der FF Garlstorf einsatzbereit.
Anfang Juli konnte das Fahrzeug von einer Abordnung der Wehr und Ordnungsamtsleiter Hermann Pott nach einer sorgfältigen Abnahmeprüfung beim Hersteller Schlingmann in Dissen/Lk.Osnabrück abgeholt werden.

Das Fahrzeug ist auf einem MAN TGM 13.290 aufgebaut und nach Norm ausgestattet. Es ist insbesondere für Einsätze auf der nahen BAB7 ausgerüstet. Einzig die Schiebleiter, die vom Vorgängerfahrzeug übernommen wurde, ist außerhalb der Norm für diese Fahrzeugklasse.

"Wir haben sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Unterbringung der Gerätschaften und die Bedienung des HLF der unseres Tanklöschfahrzeugs möglichst angeglichen ist", so Ortsbrandmeister Norbert Petersen. "Auch die Sicherheit der Einsatzkräfte stand ganz oben auf der Prioritätenliste", so Petersen weiter. So muss das Aufbaudach zur Entnahme der Leitern nicht mehr betreten werden. Durch eine Entnahmehilfe kann dies vom Boden aus erfolgen. Zum raschen Absichern von Einsatzstellen ist am Heck des Löschfahrzeugs eine sogenannte Verkehrssicherungshaspel angebracht. Sie ist mit zehn Verkehrskegeln und diversen Warnleuchten bestückt. Zwei Feuerwehrleute können damit rasch eine Absicherung gegen den fließenden Verkehr aufbauen.
Eine hochreflektierende Heckbeklebung erhöht die Sichtbarkeit des Fahrzeugs zusätzlich.
Diese über den Standard hinausgehende Ausrüstung konnte die Wehr dank zahlreicher Spenden selber finanzieren.

Für die technische Hilfeleistung ist das HLF mit einem hydraulischen Rüstsatz und drei Hydraulikstempeln ausgerüstet. Für den Zugang zu eingeklemmten Lastwagenfahrern ist eine Rettungsplattform verlastet. Mit einer Höhe von bis zu 1,70m erleichtert sie den Zugang zu den hohen Fahrzeugkabinen. Eine elektrische Säbelsäge, eine Motorkettensäge und ein Stromerzeuger mit einem Beleuchtungssatz ergänzen die Ausrüstung.

Zur Brandbekämpfung ist das Fahrzeug mit einer leistungsfähigen Heckpumpe ausgerüstet; der Löschwassertank hat ein Fassungsvermögen von 1000 Litern. Vier Atemschutzgeräte, von denen zwei bereits während der Anfahrt zum  Brandort angelegt werden können, gehören ebenfalls zur Ausstattung des Fahrzeugs.

Zur Ausleuchtung von Einsatzstellen dient ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast mit vier aus der Bordelektrik gespeisten LED-Scheinwerfern.

Ein Termin für eine offizielle Übergabe steht aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie noch nicht fest.


Bericht: Mathias Wille, GPW Salzhausen
Bild: Mathias Wille, GPW Salzhausen



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