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SH: Feuerwehrmann Weidtmann spendet 3000 Euro-Spende an FIRES

Hartmut Weidtmann (53) war über 16 Jahre stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamdorf. Dann, im Jahr 2014, änderte sich sein Leben innerhalb von Sekunden. Der Elektrotechniker war bei Gartenarbeiten von der Leiter gestürzt und ist seit der Zeit querschnittsgelähmt. Glück im Unglück. „Ich war gut versichert“, sagt Weitdmann. Mit seinem Schiksalsschlag habe er sich zwischenzeitlich arrangiert „Ich kann wenigstens meine Arme bewegen und kleinere Strecken mit Gehilfen bewältigen.

Nun überraschte Hartmut Weidtmann den Verein FIRES-Epilepsie Kinderhilfsnetzwerk mit einer Spende über 3000 Euro. Ermöglicht wurde ihm diese Geste dank einer verspäteten Auszahlung seiner Versicherung. Andere hat es viel schlimmer getroffen“, sagt Hartmut Weidtmann. Und auf die Rückzahlung sei er nicht unbedingt angewiesen. Daher habe er zusammen mit seiner Ehefrau Iris (54) beschlossen, den Betrag an einige soziale Institutionen zu spenden.

Darunter ist auch das FIRES-Epilepsie Kinderhilfsnetzwerk, deren stellvertretender Vorsitzender Klaus Blöcker ist. Der Gönnebeker Versicherungsmakler und Feuerwehrmann ist wiederum ein guter Bekannter der Weidtmanns, die vom Engagement Blöckers und den Flaming Stars für diesen Verein FIRES wussten. Die FLAMING STARS der Interessengemeinschaft Motorrad fahrender Feuerwehrleute in Schleswig-Holstein (FSSH) engagieren sich, seit ihrer Gründung im Jahr 2003, in unterschiedlichen sozialen Bereichen mit bisher mehreren zigtausend Euro.


Doch im August 2017 stellten sich die Biker einer gänzlich neuen Herausforderung. In einem Zeitungsbericht las Klaus Blöcker, Leiter der FSSH im Kreis Segeberg, über einen an FIRES-Epilepsie erkrankten Jungen. „Von meinem ursprünglichen Gedanken, der Gruppierung FIRES etwas finanzielle Starthilfe beim Aufbau eines Netzwerkes zu geben, musste ich mich leider schnell verabschieden“, sagte Blöcker. Und weiter: „Wir Flaming Stars haben nicht die Möglichkeit und letztendlich nicht die Mittel derartiges aufzubauen".

Blöcker arbeitete sich daraufhin in die Materie des Krankheitsbildes ein. Er baute Kontakte mit Angehörigen betroffener Kinder ebenso auf wie mit dem Facharzt Dr. Andreas von Baalen, vom Uniklinikum in Kiel, einem der wenigen Spezialisten in Europa. „FIRES ist so selten, da gibt es noch kein Referenzzentrum. Daher sei der Aufbau einer Datenbank für diese schwierig zu behandelnde Krankheit sehr wichtig,“ sagte dazu der Mediziner von Baalen.

Foto: Hartmut und Iris Weidtmann überreichen Klaus Blöcker 3000 Euro für das FIRES Epilepsie Kinderhilfsnetzwerk.


Bericht: Werner Stöwer, FS-SH
Bild: Werner Stöwer
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