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Dachstuhlbrand in Altona mit Drohneneinsatz

In den frühen Abendstunden des 05.05.22 kam es in Altona zu einem Brand in einer Wohnung, der sich auf das Dach des Gebäudes ausweitete. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr waren sechs freiwillige Feuerwehren sowie Führungskräfte der FF im Einsatz für Hamburg.

Was ist passiert?

In einer Wohnung unterhalb des Dachgeschosses war ein Feuer ausgebrochen und hatte sich, da es sich um eine Maisonettewohnung über zwei Wohnebenen handelte, auch in den oberen Bereich ausgebreitet. Eine Person wurde schwer verletzt und mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus befördert. Da das Gebäude bewohnt war und sich das Feuer nicht in der Gewalt befand, erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe auf FEU3MANV5, also drei Löschzüge und Zusatzkomponenten sowie Rettungsdiensteinsatz/Massenanfall von Verletzten mit bis zu fünf Personen.

In der Anfangsphase waren offene Flammen und eine starke Rauchentwicklung zu verzeichnen. Es wurde eine Brandbekämpfung über zwei Drehleitern mit den Wenderohren sowie über den Treppenraum mit mehreren C-Rohren im Innenangriff vorgetragen. Im links gelegenen Nachbargebäude wurde eine Riegelstellung im obersten Geschoss und im Dachgeschoss aufgebaut, die erfolgreich ein Fortschreiten des Brandes verhinderte.

Unter Atemschutz beging eine große Anzahl von Trupps das Gebäude um sicherzustellen, dass es von allen Personen verlassen worden war. Glücklicherweise waren keine weiteren Menschen verletzt worden. Die Bewohner wurden schließlich erst im Großraumrettungswagen und später in einem HVV-Bus betreut, bis ihre weitere Unterbringung geklärt war.

Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten machten bei einbrechender Dunkelheit die Aufnahme des Daches und einiger Fußböden erforderlich. Auf dem Dach konnten nur mit Absturzsicherung gearbeitet werden und der Einsatz spezieller Kettensägen und Trennschleifer war notwendig, um an alle Glutnester heranzukommen.

Wer war vor Ort?

Unterstützt wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr durch die Einheiten:

FF Groß-Flottbek
FF Sülldorf-Iserbrook
FF Altona
FF Ottensen-Bahrenfeld
FF Eppendorf
FF Eimsbüttel
Bereichsführer Altona
Landesbereichsführer

Was waren die Aufgaben?

Die FF Hamburg konnte mit den eingeetzten Kräften wieder eine Vielzahl von Aufgaben abdecken. Die FF Groß-Flottbek war in erster Linie zur Brandbekämpfung eingesetzt, unterstütze jedoch später aufgrund der HLF-Ausstattung beim Wasserschadenmanagement. Damit weiteres Personal für den Atemschutzeinsatz zur Verfügung stand und ein weiterer Wassersauger eingesetzt werden konnte, kam die FF Sülldorf-Iserbrook mit dem HLF zum Einsatz.

Da es immer mit auch eines logistischen Hintergrunds bedarfs, versorgte die FF Ottensen-Bahrenfeld mit dem GW-Versorgung die ca. 100 Einsatzkräfte und die FF Altona stellte über den GW-FM die Nachrichtenverbindungen, u.a. zur Einsatzleitung des A- und B-Dienstes sicher. Außerdem wurde die FF Altona auch mit der Brandschutzkomponente LF 16/12 eingebunden.

Die FF Eppendorf als technischer Zug lieferte mit dem GKW und dem GW-Rüst3 das entsprechende Gerät um Dach und Fußböden aufnehmen zu können und unterstütze mit anderen FF-Kräften die Sondereinsatzgruppe Höhenrettung der Berufsfeuerwehr auf dem Dach.

Schließlich kam erstmalig eine Drohne der FF Hamburg zum Einsatz, die mit dem GW-FM der FF Eimsbüttel zugeführt und in den Einsatz gebracht wurde und sowohl Livebilder als auch Wärmebildaufnahmen an die Einsatzleitung lieferte.

Im Rahmen des Einsatzes leitete der Bereichsführer Altona einen Einsatzabschnitt, der Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg war ebenfalls vor Ort und verschaffte sich einen Überblick über die Lage.


Bericht: M.Tropp, FF Hamburg
Bild: Freiwillige Feuerwehr Hamburg
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