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Umfangreiche Personensuche nach Verkehrsunfall

Die Feuerwehr Barendorf wurde gestern am 19.11.2022 gegen 16.00 Uhr alarmiert, um für den Rettungsdienst eine Tür zu öffnen. Etwas verwundert über den Einsatzort, der sich außerhalb der bewohnten Ortschaft befand, fuhr das Fahrzeug mit dem Türöffnungssatz in Richtung Einsatzstelle.

Noch auf der Anfahrt wurde der Alarm erhöht auf „H3Y Person im PKW eingeklemmt“, da es sich beim Einsatz um einen Verkehrsunfall handelte. Daraufhin wurden alle Fahrzeuge der Feuerwehr Barendorf sowie die Löschfahrzeuge aus Reinstorf und Neetze mit den Geräten zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfall und der Einsatzleitwagen aus Neetze alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich die Situation nochmals ganz anders dar. Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die beiden Fahrzeuginsassen waren nicht eingeklemmt, der Fahrer befand sich noch im Fahrzeug, der Beifahrer hingegen hatte nach Zeugenaussagen die Unfallstelle verlassen. Während die Feuerwehrkräfte sich zusammen mit dem Rettungsdienst um den verletzten Fahrer kümmerten, begannen parallel die Absprachen mit der Polizei, wie die Personensuche nach dem Beifahrer zu organisieren sei. Man nahm an, dass dieser Richtung Wendhausen/Sülbeck gehen wollte und nicht sicher auszuschließen war, dass eine medizinische Gefährdung für diesen bestand.

Durch die einsetzende Dämmerung würde eine Personensuche mittels Einsatzkräfte durch den dichten Wald nicht mehr durchführbar sein. Als erste Maßnahme fuhren Feuerwehrfahrzeuge die Straße L221 Richtung Sülbeck und die Wendenstraße Richtung Wendhausen ab.

Die Anforderung eines Hubschraubers mit Wärmebildkamera, der in der Dunkelheit fliegt, konnte nicht umgesetzt werden, da keiner zur Verfügung stand. Daraufhin wurden die Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkamera aus Bardowick und Amelinghausen angefordert. Die Einsatzleitung wurde von der vorherigen Unfallstelle verlegt und an der Wendenstraße Richtung Wendhausen neu eingerichtet. Von dort wurde dann die Suchaktion koordiniert. Zusätzlich stand ein RTW vor Ort, sollte die vermisste Person gefunden werden und eine medizinische Versorgung notwendig sein.

Die Drohnengruppen aus Amelinghausen und Bardowick übernahmen nach Eintreffen die Personensuche, gleichzeitig versuchte die Polizei mittels Handy Kontakt mit der gesuchten Person aufzunehmen. Während der Suche mittels Drohnen gab es auf dem Monitor Auffälligkeiten in Form von warmen Objekten, die dann gezielt durch Feuerwehrkräfte angefahren und untersucht wurden. Allerdings handelte es sich hier nicht um die gesuchte Person.

Gegen 19.00 Uhr wurde die Personensuche durch die Polizei beendet, da zwischenzeitlich eine Information vorhanden war, dass keine weitere Gefährdung für die vermisste Person mehr bestand. Daraufhin rückten die ca 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sowie die Polizei und der RTW ab.


Bericht: Andreas Bahr, Presseteam Feuerwehr Ostheide

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