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Feuerwehr Lauenburg: Anwärter-Abschlussprüfung


Am Samstag fand die Abschlussprüfung der Feuerwehr Grundausbildung statt. Eine Frau und 7 Männer hatten zuvor über mehrere Wochen die 70 Stunden umfassende Ausbildung in der Lauenburger Feuerwehr durchlaufen. "Der Grundlehrgang ist Voraussetzung für den Werdegang in jeder Feuerwehr." erklärt Wehrführer Lars Heuer.

"Grundlagen wie die Strukturen in der Feuerwehr, Rechte und Pflichten aber auch Brandlehre gehören zu den Themenfeldern" ergänzt sein Stellvertreter Dennis Lühr. Die Mitglieder erlernten in der Ausbildung den sicheren Umgang mit der technischen Ausrüstung der Großfahrzeuge. Zum Beispiel dem Hydraulischen Rettungssatz, mit dem bei einem Verkehrsunfall Patient aus einem deformierten Fahrzeug befreit werden können.

Aber auch die Aufgabenverteilung bei einem Brandeinsatz wurde geprobt. "Der Löschangriff nach FwDv 3 (Feuerwehr Dienstvorschrift 3) ist standardisiert und muss beherrscht werden" erklärt Mustafa Barcin, der bereits seit der Jugendfeuerwehr dabei ist. Auch der Einsatz von tragbaren Leitern war Bestandteil der Ausbildung und wurde an diesem Samstag abverlangt.

Um 8 Uhr ging es für die Prüflinge los. Zunächst forderte ein theoretischer Test das erlernte Wissen ab. Anschließend mussten verschiedene Feuerwehrknoten angelegt und erklärt werden. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es an die Albinus Gemeinschaftsschule. Der Löschangriff stand auf dem Plan, die Anwärter wurden in Trupps eingeteilt.

Symbole kennzeichneten die verschiedenen Trupps und damit verbundene Aufgaben. Routiniert gingen die Mitglieder vor. Binnen kurzer Zeit kam Wasser am 1. Rohr an. "Als Maschinist bediene ich die Pumpe und Aggregate am Fahrzeug" erklärt Detlef Koop, einer der Anwärter. "Ich achte darauf, das jederzeit genügend Wasser an den Strahlrohren ankommt" so Koop weiter.

Gleichzeitig baute der Wassertrupp eine Schlauchleitung von einem nahen Hydranten auf. Dennis Bünning, der erst vor kurzem aus Frankfurt nach Lauenburg gezogen ist, verlegte mit Collin Jänicke der ebenfalls bereits in der Jugendfeuerwehr war, mithilfe einer Schlauchhaspel die B-Schläuche zum Hydranten. Mit Bravour meisterte die Mannschaft diese Prüfung.

Nachdem alles aufgeklart war, mussten Leitern aufgestellt werden. Der Gruppenführer teilte seine Mannschaft ein, und schon ging es los. Die 3-teilige Schiebleiter wurde vom Dach des HLF geholt und zum Aufstellort gebracht. Mit klaren Kommandos dirigierte Leif Späth seine Trupps in die richtige Position.

Eines der Stützbeine sicherte Madeline Jänicke, die als einzige Frau in diesem Jahr an der Anwärterausbildung teilnahm. Sie war mit ihren beiden Mitstreitern bereits seit langer Zeit in der Jugendfeuerwehr und sogar als Jugendgruppenleiterin eingesetzt. Nachdem der Einsatz der Schiebbleiter geprobt war, kam auch die 4-teilige Steckleiter zum Einsatz. Hier hatte Brian Busch das Kommando. Er lenkte seine Mannschaft in die richtige Position und stellte die Leiter, wie in der FwDv 10 gelernt auf.

Schließlich ging es zurück zur Feuerwache, wo Prüfer Dennis Lühr die Nachbesprechung leitete. Kurz darauf konnte Wehrführer Lars Heuer die Lehrgangszertifikate an die Teilnehmer überreichen. Ferdinand Feldmann freute sich sehr.

"Mit absolvierter Grundausbildung können nun auch weitere Lehrgänge an der Feuerwehr technischen Zentrale in Elmenhorst besucht werden" erklärt er. "So möchte ich nach dem Funklehrgang zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet werden" sagt Feldmann. "Wir freuen uns riesig über 8 neue ausgebildete Mitstreiter in unseren Reihen und würden uns freuen auch im kommenden Jahr wieder einen Grundlehrgang mit neuen Mitgliedern durchzuführen" sagt Lars Heuer abschließend.

Interessierte Bürger sind bei der Feuerwehr jederzeit herzlich willkommen. Der Dienstplan wird auf der Webseite der Lauenburger Feuerwehr unter "Termine" veröffentlicht.


Bericht: Pressestelle Feuerwehr Lauenburg
Bild: Pressestelle Feuerwehr Lauenburg
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