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LFV SH: Stürmische Nacht erwartet - Feuerwehren geben Sicherheitstipps

Für die kommende Nacht warnt der Deutsche Wetterdienst vor zum Teil extremem Unwetter. Ab den Abendstunden soll es zunehmend stürmisch werden. Es soll teils orkanartige Böen geben, vereinzelt sogar Orkanböen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wird es besonders an der Nordsee windig. Anfangs kommen Böen mit Geschwindigkeiten von 55 bis 70 km/h (Windstärke 7 bis 8) aus Südost bis Süd auf.

Später, in der Nacht, wird der Wind schnell stärker und es gibt verbreitet schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 90 und 110 km/h (Windstärke 10 bis 11), mancherorts sogar noch stärker. An der Nordsee und im Norden des Landes kann es sogar zu einzelnen Orkanböen mit Geschwindigkeiten um die 120 km/h (Windstärke 12) kommen. Am Freitagmorgen lässt der Wind langsam nach.

Die Feuerwehren in Schleswig-Holstein sind auf die angekündigten Witterungsverhältnisse eingestellt. Dennoch ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich selbst bestmöglich auf die stürmische Nacht vorbereiten. Nicht nur, um sich selbst und ihr Hab und Gut zu schützen, sondern auch um die überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Feuerwehren in der voraussichtlich ohnehin fordernden Nacht zu entlasten.

Hierzu gibt der Landesfeuerwehrverband folgende Sicherheitstipps: - Sichern Sie Ihr Gebäude. Schwachstellen können lose Ziegel, Schornsteine oder Dachrinnen sein. - Stellen Sie Fahrzeuge vorausschauend und sicher ab. Bei älteren Gebäuden, Baustellen oder morschen Bäumen kann der Wind Teile lockern, die dann eventuell auf das Auto herabstürzen können. - Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht. - Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind. - Entfernen Sie Laub und Dreck aus Wassereinläufen wie Gullys oder Abflussrinnen. - Sichern Sie Balkone und Terrassen so, dass Gartenmöbel oder Pflanzen nicht umhergewirbelt werden können.

Für den Zeitraum während und nach dem Sturm geben die Feuerwehren folgende Tipps: - Verlassen Sie während des Sturmes das Haus möglichst nicht. - Meiden Sie Wälder und Alleen - nicht nur während, sondern auch nach dem Sturm.

Instabile Bäume und herabfallende Äste gefährden Sie auch in den Stunden danach. - Wenn Sie Autofahrten nicht vermeiden können: Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit an. Achten Sie auf unvorhergesehene Hindernisse wie umherfliegende Gegenstände oder abgebrochene Äste. Beim Ein- und Aussteigen Fahrzeugtüre vorsichtig öffnen und den Griff fest in der Hand halten. Windböen können sonst die Türe aufreißen und erheblichen Schaden anrichten.

- Seitenabstand beachten: Vor allem auf Landstraßen können selbst Schwerfahrzeuge wie Lkw oder Busse um mehr als einen Meter versetzen.

Im schlimmsten Fall landet man plötzlich im Straßengraben oder gerät auf die Gegenfahrbahn.

- Erhöhte Gefahr bei Brücken oder Tunnelausfahrten: Fahrbahnglätte, Dachlasten oder Aufbauten, die eine breite Angriffsfläche bieten, können auch dazu beitragen, dass das Fahrzeug vom Sturm verrissen wird.

- Dachlasten und Anhänger sollten an stürmischen Tagen vermieden werden. Der Schwerpunkt sollte möglichst tief liegen, das Gewicht auf beide Fahrzeugachsen verteilt sein.

- Wenn man von einer Sturmböe erfasst wird: Ruhe bewahren. Jede heftige Bewegung mit dem Lenkrad macht das Fahrzeug nur noch instabiler. Um das Auto wieder zurück auf die Spur zu bringen, nur gefühlvoll gegenlenken.

- Allgemein gilt: Melden Sie Gefahrenstellen und Schäden, bei denen Sie Hilfe brauchen, unter der Notrufnummer 112. Bitte melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach dem Ende des Unwetters.


Bericht: Mareike Dahms, LFV SH
Bild: LFV SH



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