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Nach Starkregen (83 mm) in Oetzen: Zahlreiche Wasser-Einsätze für die Feuerwehr - Big Pack-Wall verhinderte Schlimmeres

Um 01:18 Uhr war die kurze Nacht für die Kameraden beendet, es ging für uns Richtung Weste wo die Straße zu überfluten drohte. Mit Hilfe eines Landwirts wurden ca. 15 Big Bags in die ehemalige Bahnunterführung gestellt, um das Dorf vor den Wassermassen zu retten.

Um 01:55 Uhr die erneute Alarmierung „Straße droht zu überfluten“. Mit mehreren Kameraden wurden zusätzlich Sandsäcke zwischen die Big Bags gepackt, um die Wassermassen fernzuhalten. Gegen 03:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Nach einer kurzen Ruhepause, kam um 05:17 Uhr die Alarmierung „Keller laufen voll“.

Nach schneller Erkundung war klar, es beläuft sich nicht nur auf einen Keller. Somit wurde der komplette Zug-Nordwest alarmiert. Im Einsatzverlauf wurden dann diverse Keller im Dorf gelenzt. Gegen 09:00 Uhr konnte der Zug einrücken. Um 09:54 Uhr kam die fünfte Alarmierung „min. 20cm Wasser im Keller, Lüneburger Straße“.

Da dort dem Einsatzleiter weitere Einsätze per Telefon/Funk mitgeteilt wurden, wurde erneut ein Vollalarm um 11:19 Uhr für den Zug-Nordwest ausgerufen „Bereitstellungsraum Schützenhaus Oetzen“. Von hier wurden die Einsätze koordiniert. Da auf dem Regenradar mit erneutem Starkregen zu rechnen war, entschied sich der Einsatzleiter dafür, dass sich alle Kräfte im Schützenhaus weiterhin in Bereitstellung halten.

Nach stetiger Kontrolle der Einsatzstellen und Straßen wurde gegen 14:00 Uhr die Bereitstellung aufgelöst und die Kameraden konnten zurück zum Gerätehaus. Der Deutsche Wetterdienst hat 83 mm für Oetzen ermittelt, ab 09:00 Uhr sind zusätzlich 3 Landwirte mit Güllefässern im „Pendelverkehr“ gefahren, um Wassermassen abzupumpen. Rundum ein schweißtreibender Einsatz für den Zug-Nordwest.


Bericht: Presseteam Feuerwehr Oetzen
Bild: Presseteam Feuerwehr Oetzen



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