Eine Verletzte nach Feuer in Wohnung in Burweg (LK Stade)
vor 1 MonatEine Bewohnerin einer Wohnung im ersten Stockwerk eines Wohn- und Geschäftshauses in Burweg erlitt nach einem Feuer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden.
Die 73-jährige Frau hatte eine halbe Stunde nach Mitternacht einen Notruf abgesetzt, nachdem sie durch Rauchmelder in ihrer Wohnung alarmiert worden war.
Ein Akku eines in der Wohnung gelagerten Elektro-Scooters war in Brand geraten und hatte zu einem Feuer geführt.
Die Bewohnerin hatte vor Eintreffen der Rettungskräfte einige brennende Teile die Treppe hinunter ins Freie getragen und dabei Verbrennungen im Gesicht und an den Händen erlitten sowie Rauchgase eingeatmet.
Die Besatzung eines alarmierten DRK-Rettungswagens übernahm die medizinische Versorgung und Behandlung der Verletzten und später den Transport in eine Klinik.
Rund vierzig Einsatzkräfte der Feuerwehren Burweg, Himmelpforten und Oldendorf waren zur Brandbekämpfung ausgerückt.
Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz gegen das Feuer im Obergeschoß vor. Das Feuer hatte mehrere Einrichtungsgegenstände, Inventar und Bekleidung in Brand gesetzt und teilweise zum Abplatzen des Putzes an einer Wandfläche geführt.
Durch das Eingreifen der Löschtrupps konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden bevor es sich zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand entwickeln konnte. Brennende Gegenstände wurden aus dem Fenster geworfen sowie weitere Akkus und Mobiliar hinausgetragen und anschließend im Freien abgelöscht und in Metallcontainer verladen.
Mit einem Lüfter wurde der Rauch aus den betroffenen Räumlichkeiten entfernt und Nachlöscharbeiten vorgenommen.
Im Erdgeschoß des Hauses entstanden überschaubare Schäden durch durchgesickertes Löschwasser.
Ein Team der DRK-Bereitschaft stand für die Dauer der Löscharbeiten zur Verfügung.
Die Polizei Stade nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Die Feuerwehren konnten den Einsatz nach rund neunzig Minuten beenden.
Rauchmelder und das schnelle Eingreifen der Feuerwehren hat in diesem Fall augenscheinlich das Leben der Bewohnerin gerettet, ein Großfeuer verhindert und den entstandenen Schaden begrenzt.